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Schadstoffsanierung

Schadstoffsanierung

Unter Schadstoffsanierung versteht man die Sanierung von mit Schadstoffen belasteten Räumen oder Gebäuden, mit Stoffen also, die in der Regel als „gesundheitsgefährdend“ eingestuft werden.

In öffentlichen Gebäuden ist eine Sanierung vorgeschrieben, wenn gewisse Richtwerte in der Innenraumluft überschritten werden, beispielsweise bei Formaldehyd 0,1 ppm. Nur für wenige Schadstoffe existieren allerdings überhaupt solche Richtwerte.

Schadstoffe

Bekannte Raumluftschadstoffe sind Asbest, flüchtige organische Verbindungen (VOC), polychlorierte Biphenyle (PCB), Holzschutzmittel: z.B. Pentachlorphenol und Derivate ( PCP, TCP) oder auch Lindan neben vielen anderen, polycyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Formaldehyd, künstliche Mineralfasern (KMF), Isocyanate, staubgebundene Allergene (von Pflanzen, Tieren und Pilzen) aber auch nitrose Gase, Flammschutzmittel, Weichmacher, Kunststoffmonomere ... Es würde den Rahmen hier sprengen alle Möglichkeiten der Raumluftbelastungen an dieser Stelle weiter zu geben!

Viele dieser Innenraumschadstoffe können bei andauernder Belastung zu erheblichen chronischen Erkrankungen führen. Für Schadstoffermittlungen und -sanierungen sollten nur anerkannte Fachinstitute beauftragt werden. Grundlage dafür können ausschließlich vorhergehende, umfassende und seriöse Vorabermittlungen und bei Verdacht durchgeführte Raumluftmessungen sowie deren Ergebnisse sein. Vergewissern Sie sich hierzu über die angewandten Methoden und lassen Sie sich Referenzen nennen. Leider befinden sich zahlreiche unseriöse Angebote auf dem Markt. Gewarnt sei an dieser Stelle von Anbietern, die anhand eingesandter Proben Analysen, Gefährdungsbeurteilungen und ggf. Sanierungsanweisungen anbieten (schnelles Geld durch die Masse!). Kein Schadstoff läßt sich auf diese Weise sicher erkennen oder ausschließen! Der Verbraucher wird entweder unnötig verunsichert oder fatalerweise in falscher Sicherheit gewogen.